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January 2011 "Kranspitzengefühl" beim "Verrückten Haus" in Bispingen

Bereits beim Aufbau half ein RÖHRS-Kran die Bauteile in die richtige Position zu setzen. Hierbei blieben alle erst einmal mit den Füßen am Boden. Jetzt ist es aber soweit: Das "Verrückte Haus" steht auf dem Kopf.

Gerade mal eine halbe Stunde haben die Arbeiter dafür benötigt. Zuvor waren die Bauarbeiten soweit fortgeschritten, dass zwei von der Röhrs Kranverleih GmbH gestellte mobile Teleskop-Kräne das ca. 30-Tonnen-Gebäude nun kopfüber heben konnten. Dazu waren am Obergeschoss des Hauses überdimensionale Anschlagpunkte mit Drehlagern aus Holz montiert worden, an denen die Hebebänder der Kräne eingehängt wurden. Ganz langsam wurde das Haus angehoben, bis es auf dem Scheitelpunkt schließlich wie von selbst umkippte. Durch den mächtigen Schwung gerieten selbst die riesigen Kräne ins Federn. Weiter geht es nun mit dem Erdgeschoss. Am Mittwoch werden die letzten Teile des Gebäudes geliefert, aus denen das Erdgeschoss - das beim "Verrückten Haus" natürlich nach oben kommt - und der Fussboden gebaut werden. Für Mitte Februar ist das Richtfest geplant. Ab Ende März soll das "Verrückte Haus" für Gäste geöffnet werden. Besucher können dann auf der Decke durch zwei Etagen laufen und ausprobieren, wie es ist, sich auf den Kopf zu stellen, ohne dabei die Füße vom Boden zu nehmen.

Videostreams vom NDR Niedersachsen zeigen eindrucksvoll, wie das Gebäude aufgebaut und schließlich auf den Kopf gestellt wurde. 

Ein Auftrag, der wiedermal Geschick und Können der RÖHRS Kranführer auf die Probe stellte.